Philipp B, Bolivien und das Geld

Posted Mai 8, 2008 by Philipp Borchers
Categories: Artikel

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!

Diesen Eintrag widme ich der Frage:

Wofür werden die Spenden verwendet?

Nun, diese Frage kam auf, als ich meine ehemalige Stufe fragte, ob ich am ABI-Ball eine Rede halten könnte. Die Diskussion mündete in eine Pro- und Contra-Abwägung meines Freiwilligendienstes in Bolivien.

Auf der einen Seite wurde argumentiert, dass es vergleichsweise sinnvoller sei, das Geld, das ich für die Verwirklichung meines Freiwilligendienstes sammel, der einheimischen Bevölkerung so wahrscheinlich besser helfen würde. Es sei besser das Geld anstatt mich dorthin zu schicken.

Sieht man dieses Argument von dem Standpunkt der größtmöglichen Effizienz, hat es durchaus einen Wahrheitsgehalt in sich.

Zum Thema Effizienz möchte ich noch anmerken, dass Michael Palin, ein ehemaliges Mitglied der Monty Pythons, über die Deutschen sagte, sie seien Meister der Effizient und der Disziplin. Das, so Palin, schade aber ihrer Art Witze vorzutragen, da diese so gut durchgeplant sind und auf die Pointen zugespitzt, dass es eher grotesk als witzig wirke.

Aber zurück zum Thema, ich räumte gerade ein, dass ich nicht die effizienteste Möglichkeit bin für die Bolivianer in El Alto, doch es geht hierbei nicht um Effizienz.

Es dreht sich alles um Veränderung, es geht hier um Wechselseitigkeit, um Menschlichkeit.

Ich habe nicht den Anspruch Leuten das Geld aus der Tasche zu nehmen, um damit um die halbe Welt zu fliegen, sondern ich möchte diese Leute an der Veränderung der Welt teilhaben lassen, das Geld ist wie immer nur das Mittel, der Zweck ist die Veränderung.

Die Welt globalisiert sich immer mehr, dieser Vorgang ist kein einzelnes Phänomen, sondern ein allumfassender Prozess, der die Welt schrumpfen lässt. Es schrumpfen die Reisezeiten, Grenzen und dank weltweiter freier Marktwirtschaft auch die Preise.

Mein Versuch die Welt zu verändern geht in die Richtung, dass ich erfahre und diese Erfahrung weitergebe und anderen Menschen mitteile, Menschen, die in Deutschland leben und nicht wissen, wie es in Bolivien aussieht. Dadurch dass ich meine Erfahrungen weitergebe, stehe ich für die menschliche Globalisierung, in der Menschlichkeit und Würde nicht zu Gunsten des Marktes ignoriert werden.

Spendet jemand einen Beitrag an irgendein Projekt irgendwo auf der Welt, möchte dieser jemand gerne wissen, was damit geschieht. Ich werde regelmäßig berichten was mir widerfährt.

Das Motto von WISE lautet nicht umsonst „Miteinander leben, voneinander lernen!“ und um die Wechselseitigkeit aufrecht zu halten, ist es natürlich, dass ich erzähle wie ich lebe und was ich lerne. Das ist Völkerverständigung.

Ich bin der Vermittler und Übersetzer der Dialoge, das Sprungbrett für jeden von euch, damit ihr in eine andere eintauchen könnt. Nicht nur während meines Aufenthaltes in Bolivien, sondern auch wenn ich wieder in Deutschland bin, so bin ich immer der Beweis dafür, dass durch Engagement, Kreativität und Zivilcourage Veränderung herbeigeführt werden kann.

Doch obwohl ich nur ein kleiner Teil von etwas viel Größerem bin, so gibt es immernoch den Aspekt der Selbstverwirklichung und der Persönlichkeitsentwicklung, den ich nicht abstreiten will.

Die Antwort auf die oben gestellte frage ist:

Die Spende unterstützt die Organisation, also nicht explizit das Projekt, in dem ich arbeiten werde, sondern die Möglichkeit für mich dort zu arbeiten.

Doch sollte jeder/m nach der Lektüre dieses Textes klar sein, dass auch WISE nur eine vermittelnde Instanz ist, nicht zwischen mir und Bolivien, sondern zwischen dem deutschen Volk und dem bolivianischen Volk durch mich.

Mit freundlichsten Grüßen

Philipp Borchers

An meine Leser/innen

Posted April 11, 2008 by Philipp Borchers
Categories: Artikel

Guten Tag liebe Leserin, guten Tag lieber Leser

Ich dachte mir, ich bräuchte einen geeigneten Anfang und ich habe mich für die Briefform entschieden. Die Vorteile von Briefen sind, dass diese sowohl öffentlich als auch private Briefe gesendet werden können, ausführlicher sind als kurze E-Mails und das Gewisse etwas aus Spannung, Interesse und Witz haben, das herkömmlichen Zeitungsartikeln fehlt.

Nun wäre ich über eine feste Leserschaft sehr erfreut, weiß aber, dass ich mich nicht zu vielen Illusionen hingeben sollte, doch wer vor einigen Wochen auf einen Sprung bei meinem Blog vorbeischaute, diese Person kann sich vielleicht noch daran erinnern, dass es ein wenig anders aussah. Selbst wenn das nicht der Fall sein sollte, so möchte ich doch gerne das neu eigefügte Titelbild erklären.

Es handelt sich dabei um eine Postkarte meiner Mutter. Es ist eine schon etwas vergilbte Postkarte und auch nur ein Ausschnitt aus dem Gemälde von Carl Spitzweg, Bettelnder Klarinettist.

Das Titelbild ist nahezu ganz abgebildet, doch auf der Postkarte sieht man den bettelnden Klarinettist, also nur die Buchstaben „mmelsurium“. Meiner Meinung nach stellt dieser alte Herr perfekt meine Situation dar, wohlgemerkt stellt er nicht mich, sondern meine Situation dar:

Er ist alt, man kennt seine Bitten, ähnlich wie man meine Frage nach Spenden schon kennt, doch er spielt dennoch Klarinette, ein wunderschönes Musikinstrument, dass nicht jeder Straßenkünstler sein Eigen nennen kann. So kann auch nicht jeder behaupten „Ach, Bolivien…“ im Sinne von „kenn ich schon“ oder „war ich schon mal“. Dazu kommt das grün-blaue Frack, aus der ein rotes Tuch hängt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, gleichzeitig wirken Hose und Schuhe ganz normal.

Auf dem Bild in seiner ganzen Größe sieht man auch die Dame bzw. die einfache Frau, die neugierig aus dem zweiten Stock schaut, um zu sehen, wer dort bittet. Für diese Frau hält der Klarinettist seinen Zylinder hoch und bittet. Wahrscheinlich richtet er ein paar Worte an die Frau, ihm doch wenigstens ein bisschen Geld zu geben, damit er sich etwas zu Essen oder einen Schlafplatz leisten kann. Vielleicht hat er auch für fremde Bedürfnisse gespielt und möchte mit seiner Kollekte helfen.

Ich habe großen Gefallen an diesem Gemälde von Carl Spitzweg gefunden und ich weiß, wie sich der Klarinettist sich fühlt und was er denkt, denn nicht jeder ist gewillt zu geben.

An dieser Stelle möchte ich die Endfassung meines Flyers, also die Vorder- und die Rückseite des Flyers einzeln hochladen mit der wichtigen Veränderung, dass ich meine Spendennummer 71039 hinzugefügt habe. Außerdem möchte ich hier nocheinmal das Inlay als Datei hochladen, all diese Dateien sind im PDF-Format gespeichert und mit Adobe Reader abrufbar und es existiert die Möglichkeit die Dateien lokal zu speichern.

Die erste Seite des Flyers: flyer_compa-seite-1-von-2

Die zweite Seite des Flyers: flyer_compa-seite-2-von-2

Das Inlay: inlay

Schöne Grüße

Philipp

Ich bin Bolivien

Posted März 28, 2008 by Philipp Borchers
Categories: Artikel

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Dies ist der Beginn meines Blogs, es stellt den Anfang eines neuen Lebensabschnitts dar.
Ich befinde mich zur Zeit in meinen Abitur-Vorbereitungen, sammle Spenden für mein soziales Jahr in Bolivien und plane meine Zeit danach.

Meine Schulzeit nähert sich dem Ende, aber jedes Ende bringt einen Anfang mit sich, ich fange in Bolivien an und das ist das Hauptthema meines Blogs.

Nachdem ich mein Abitur beendet habe, plane ich ein soziales Jahr in Bolivien zu verbringen mit der gemeinnützigen Organisation Weltweite Initiative für soziales Engagement (WISE). Ich werde in El Alto auf freiwilliger Basis ein Jahr arbeiten. El Alto liegt am Rand von der Hauptstadt Bolviens La Paz und ist eine städtische Agglomeration von La Paz in mehr als 4000 Metern Höhe.


In El Alto werde ich in einem Kulturzentrum, das abgekürzt COMPA heißt, arbeiten. Die Comunidad de Productores de Artes (soziale Gemeinschaft der Kunstschaffenden) ist ein soziales Theaterprojekt, welches Sozialarbeit mit Kunst in jeglicher Form verbindet. Dieses allgemeinnützige Projekt ist gewissermaßen mein Arbeitgeber, von dem ich Unterstützung in Form von Mentoren bekomme. Außerdem werden ein paar der Freiwilligen aus dem vorherigen Jahrgang uns anfänglich Starthilfe leisten und uns erklären wie die Dinge laufen. Allerdings möchte ich an dieser Stelle betonen, dass ich freiwillig, ohne Lohn arbeite, ich lebe von der Unterstützung des Staates (siehe „weltwärts“) und durch meine Spenden. Zu den Spenden lässt sich noch sagen, dass diese der Organisation WISE zugute fließen, die alles, was „weltwärts“ nicht deck, bezahlt und sich mit diesen Spenden gleichzeitig selbst unterhält, dem guten Zweck gewidmet.
Mit uns meine ich eine kleine Gruppe von Freiwilliger aus Deutschland, die alle im Rahmen von COMPA arbeiten. Wir werden zusammen in einer Wohngemeinschaft leben, unterschiedlicher Arbeiten nachgehen, aber dennoch viel miteinander zu tun haben.
Arbeiten bedeutet verschiedenste Workshops zu leiten, ob nun mit theatralischer Struktur oder einen Lego-Workshop, es hängt im Prinzip von uns Freiwilligen ab, was wir umsetzten [können]. Darüber hinaus gibt es eine mobile Schule, ein Anhänger, der in die abgelegensten Stadtteile fährt und dort wird auf der Straße unterrichtet. Aber wir konzentrieren uns nicht ausschließlich auf das COMPA, sondern haben eine 4+1-Woche, was bedeutet, dass wir vier Tage in COMPA und dessen Projekten arbeiten und an einem Tag in der Woche eine andere Einrichtung/Beschäftigung mit sozialem Ziel nachgehen. Als Beispiel lässt sich das Trainieren einer taub-stummen Basketballmannschaft anführen, nachdem ein ehemaliger Freiwilliger dieses Training umsetzte, gewann der nachfolgende Freiwillige, der die Mannschaft übernahm, ein nationales Turnier.

Theater wird im allgemeinen und vom COMPA selbst als eines der besten Mittel angesehen, soziale Ungerechtigkeit zu bekämpfen, denn auch wenn die Betroffenen unter Umständen “nur” seine Situation darstellt, so gibt das darstellen und der dazugehörige Applaus positive Schübe für das Selbstwertgefühl.

Bolivien ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas, der größte Teil der Bevölkerung ist indigener Abstammung, die Reichtümer sind ungerecht verteilt. Auch wenn der jetzige Präsident Evo Morales versucht, die Indigenen aus der Schlucht der jahrelangen, ja sogar jahrhunderte langen Diskriminierung zu ziehen, so stehen nicht alle Bolivianer hinter der angestrebten Gleichberechtigung. Es existieren Spannungen im Land, es lässt sich auf einen Konflikt zwischen dem ärmeren, sozialistisch eingestellten Hochland und den reichen Ebenen runterbrechen. Morales kämpft für das Hochland, wo ein großer Teil der indigenen Bevölkerung lebt, wie zum Beispiel in El Alto, die andere Partei sind die reichen Großgrundbesitzer, die gegen jegliche Form der Verstaatlichung ankämpfen, um ihren Reichtum und ihre Vormachtstellung zu wahren. Bolivien sieht von politischer Seite gespalten aus, weil zwei gegensätzliche Gesellschaftsauffassung in zwei unterschiedlichen Teilen Boliviens existieren.

Damit will ich mich nicht auf eine politische Seite stellen, mir geht es um die Menschen und nicht in erster Linie ihre politischen Überzeugungen.

Währenddessen hat sich die Allianz des Halbmondes formiert (medialuna), die den größten Reichtum des Erdöls Boliviens und die größten Agrarregionen Boliviens vereinen. Halbmond deswegen, weil die vier Provinzen des Ostens Santa Cruz, Tarija, Beni und Pando auf der Karte einen Halbmond bilden. Ein Teilaspekt ist, das Sucre zur Hauptstadt gekürt werden soll, zum Nachteil von La Paz.

Beobachter sprechen sogar schon von einer bevorstehenden Teilung des Landes, doch schlussendlich liegt es in der Hand von Evo Morales, ob er einen Konfrontationskurs fährt oder Kompromisse sucht. So kommt der Soziologe Muruchi Poma in der Biografie Morales’ zu dem Schluss, dass es um die Freiheit und Frage des Teilens geht, dabei sei zu beachten, dass die Geschichte beweist, dass weder Kriege, noch Trennung Problem lösen können.

Zur politischen Situation lässt sich anmerken, dass das Land durchaus in Aufruhr ist, aber der Wunsch nach Veränderung nicht wie ein Sturm über dem Meer tobt. Die großen Entscheidungen werden von Politikern getroffen, lediglich Sucre ist in Aufruhr, mit dem Wunsch Hauptstadt zu werden. Es besteht keinerlei Gefahr für keinen der in Bolivien stationierten Freiwilligen.

Denn COMPA ist nicht die einzige Anlaufstelle für Freiwillige aus Deutschland, WISE hat noch andere Projekte in Bolivien, wo auch deutsche Freiwillige arbeiten, zum Beispiel das Schwesterprojekt von COMPA in Cochabamba.

Generell geht WISE von einer großen Eigenständigkeit seiner Freiwilligen aus, deswegen haben die Freiwilligen große Freiräume, wenn sie die Rahmenbedingungen einhalten. Ein weiteres Vorzeigeprojekt ist die Freiwilligenzeitung, die neuste Ausgabe gibt es immer hier. WISE ist eine kleine Organisation, aber eine gute, nicht nur weil WISE zusammen mit Frau Wieczorek-Zeul,

weltwärts vorgestellt haben, sondern weil sie an der Basis, wie sie es nennen, arbeiten. Das Helfen an den Grundzügen der Gesellschaft, nicht weil etwas grundlegendes verändert werden soll, sondern um den benachteiligten Menschen, den Ärmsten der Armen zu helfen, um einen Fundament zu schaffen, auf dem aufgebaut werden kann.

Vielleicht denken sich einige Leser, dass dieser Fakt ein Grund für Gefahr darstellen kann, aber das kann ich verneinen, denn ich werde nicht als „Tourist“, sondern als Helfer auftreten. Auch wenn sich manche meiner Äußerungen sehr nach dem Gleichnis des barmherzigen Samariters anhören, so ist Nächstenliebe, ohne auf den christlichen Ursprung anzuspielen, einer der Gründe für dieses Jahr. Aber meiner Motivation und meinen Beweggründen widme ich einen eigenen Eintrag.

Abschließend möchte ich noch den Tag des Meeres erwähnen. Jedes Ostern gehen die Menschen Boliviens auf die Straße, es wird gefeiert, die Marine steht im Mittelpunkt. Denn obwohl Bolivien vor fast 200 Jahren sein Stück Küste an Chile in einem Krieg verloren hat, so ist das Verlangen immer noch nicht erloschen.

Es ging um einen wertvollen Rohstoff in dieser Wüstenregion für Schusswaffen und englische Konzerne waren daran interessiert und rüsteten Chiles Armee aus, Bolivien verlor. Doch nach so vielen Jahren existiert immer noch der Drang ein Stück Küste zu besitzen für Bolivien, bis jetzt hat Bolivien alles versucht das Stück Küste zurückzuerlange, alles bis auf einen Krieg. Dementsprechen sind Bolivianer und Chilenen nicht gut aufeinander zu sprechen, weil der Konflikt in seinem Kern ist immer noch präsent, deswegen hat Bolivien nach wie vor eine Marine, in der Hoffnung irgendwann in ferner Zukunft Land zu besitzen, das an das Meer grenzt und diese Hoffnung lässt alle sozialen Unterschiede und Grenzen schwinden, es ist einer der wenigen Punkte, die Bolivien vereint für ein paar Tage im Jahr.

Tollste Grüße

Philipp

Philipp Borchers fängt an

Posted März 4, 2008 by Philipp Borchers
Categories: Wichtig!

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Der Zweck dieses Blogs sind Informationen, Informationen über mich, Informationen über mein Projekt in Bolivien und Informationen über alles was irgendwie damit zu tun hat.

Dieser Startschuss ist durch mein Inlay und den dazugehörigen Flyer dargestellt, der Flyer des Compa:

 

offizieller Flyer des COMPA

Die Spendennummer ist: 71039

 

Der Text meines Inlays:

 

Weltweite Initiative für Soziales Engagement e.V.

 

Philipp Borchers

Freiwilligen-Steckbrief

 

Name:

Philipp Borchers

Alter:

19 Einsatzland:

Bolivien

Persönliches

Mein Name ist Philipp Borchers, ich bin 19 Jahre alt, möchte nach Bolivien gehen und liebe das Leben.

Ich habe mich für ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) im Ausland beworben und mich für ein Projekt in Bolivien entschieden.

Dieses FSJ in Bolivien plane ich mit der Organisation Weltweite Initiative für Soziales Engagement e.V. Meine erste Aufgabe für das Jahr in Bolivien besteht im Sammeln von Spenden bis zu meinem Abflugsdatum, 20.08.2008. Alle Spenden unterstützen die Organisation sowie das Projekt.

 

Bolivien ist ein Land, dessen Bevölkerung zum größten Teil aus Menschen indigener Abstammung besteht. Es ist ein armes Land, der Reichtum ist ungerecht verteilt, Menschen leiden, gerade an diesem Punkt setze ich mit Hilfe der Organisation an:

Sei die Veränderung, die du dir für diese Welt wünscht“ und das möchte ich sein. Ich möchte die Welt verändern, entwickeln, verbessern, ich möchte helfen und dabei lernen, wie geholfen werden kann. Ich möchte das Händepaar darstellen, dass das große Ganze verändern will, indem es klein anfängt, dort, wo Menschen Hilfe benötigen.

Um mich selbst zu beschreiben und Ihnen einen Eindruck von mir und dem Projekt zu vermitteln, lässt sich sagen, dass ich ein positiv eingestellter, offener Mensch bin, der sich sozial engagiert. Als Austauschschüler habe ich bereits ein Jahr in Uruguay verbracht und Lateinamerika etwas kennengelernt.

Das Projekt in El Alto, der Vorstadt von La Paz, dient zur Verbesserung der Lebensqualität der armen Menschen mit den Mitteln der Theaterarbeit. Ich möchte durch meine ehrenamtliche Arbeit helfen, soziale Brennpunkte zu vermindern, Workshops geben, Improvisationstheater unterrichten, sowie im Gegenzug selbst von den Menschen lernen. Nach meinem FSJ hoffe ich Theaterpädagogik zu studieren.

Es gibt viele Grenzen, die ich alleine nicht überwinden kann, doch will ich nicht an diesen Grenzen scheitern. Dabei können Sie mir helfen! Sie können mich begleiten, an meiner Reise und meinen Erfahrungen in Bolivien teilhaben, wenn Sie mich unterstützen: Folgen Sie dem Spendenaufruf und unterstützen Sie das Projekt finanziell!

Lassen Sie mir einen Bescheid zukommen, der Name, Spendenbetrag und E-Mail-Adresse enthält und ich schicke Ihnen regelmäßig einen Bericht über meine Erlebnisse und Erfahrungen.

 

Mit den herzlichsten Grüßen

Unterschrift

Bitte beachten Sie auch den beiliegenden Flyer meiner Trägerorganisation, der „Weltweiten Initiative für Soziales Engagement e.V.“

Falls Sie sich entscheiden, unser gemeinsames Freiwilligenprogramm und damit auch meinen Einsatz in Bolivien finanziell oder auf andere Weise zu unterstützen, finden Sie die Kontaktdaten, Bankverbindung und meine persönliche Aktionsnummer auf der Rückseite des beiliegenden Flyers.

Wenn Sie irgendwelche Fragen haben bitte kontaktieren Sie mich:

Adresse: Philipp Borchers Langenstraße 9 49492 Westerkappeln

Tel.:05404/4944 05404/2544

Email: tulo@gmx.de

Skype: philipp.borchers

ICQ: 319214935

MSN: philipp42@hotmail.com

Internet:http://philippbo.wordpress.com/ http://www.fotolog.com/philipp42

 

Kommentare und Fragen sind erwünscht!

 

Reiche Grüße

Philipp B.